Woche 15: Gibt es genug Schubladen ?

Ich sprach es ja bereits an, wir bauen halt organisch. In meiner Berufswelt würde man es agil nennen aber organisch gefällt mir einfach besser. Mit anderen Worten, eine kleine Tour in die Heide und schon wieder neue Ideen. Also, wir hatten ursprünglich ja geplant den Bereich unter Chilis Platz für unseren Wasservorrat zu nutzen, Idee dahinter war halt: Gewicht nach unten und möglichst gleichmässig verteilen. Der Grundsatz gilt zwar immer noch aber der Platz ist einfach zu schade um dort schnöde nur einen oder zwei Wasserkanister unterzubringen. Also werden wir den Platz in zwei Bereiche aufteilen: eine Plattform auf der man zwei Euroboxen platzieren kann und eine Schublade darunter für weiteren Kleinkram. Im Zweifel kann dann eine Eurobox Platz für einen weiteren Wasserkanister machen, also dann wenn es nötig ist. Im Normalfall reichen uns die 15 Liter im Kanister plus die 10 bis 12 Liter in der Wasserziege. Kanister und Ziege hängen dabei auch meistens außen am Fahrzeug.

Wir bauen also mal wieder eine Schublade. Auszüge in 500 mm hatte ich noch von einem anderen Projekt liegen also konnte es gleich losgehen. Bevor ich tatsächliche Tiefe der Schublade bestimmen konnte baute ich noch die Abdeckung für den Heizugsschlauch.

Die ersten Schubladen im KellerKeller haben mir am Ende nicht ganz so gut gefallen, eventuell baue ich die auch nochmal neu aber nicht mehr vor dem kommenden Urlaub, ergo gab es bei dem aktuellen Modell eine Modifikation. Ich habe den Korpus dieses Mal komplett aus 18 mm Material gebaut. Warum ? Ganz einfach weil ich die Auszugschienen in einer weiteren Nut führen wollte, das schenkt zusätzliche Breite und sieht nebenbei auch etwas professioneller aus. Lediglich der Boden wurde aus 10 mm Sperrholz gefertigt.

Planungsfehler
Auch das musste mal passieren. Das meiste lief bisher ja relativ glatt. Klar gab es die ein oder andere Ecke die nicht auf Anhieb passte oder an der man ein wenig schummeln musste. Bei dem Bauteil hab ich mir aber die absolute Peinlichkeit geleistet. Bilder sagen mehr als Worte:

Trottel !
Was anderes fiel mir in dem Augenblick echt nicht mehr ein. Ich hatte die Schräge im Türausschnitt vergessen. Diese Schräge war ja bereits mit ein Grund warum die Kühlbox jetzt nicht durch die Tür nach außen ausgezogen wird sondern nach innen in den „Wohnraum“. Nach der Überraschung war für den Tag Feierabend, ich musste erstmal darüber schlafen was ich mit den nicht ganz so neuen Erkenntnis jetzt anfangen sollte.

Neuer Tag, neues Glück.
So richtig wollte mir außer die Schublade neu zu bauen, nichts einfallen. Unmotiviert habe ich dann aber doch vorsichtig versucht den Fehlversuch nochmal auseinander zu nehmen und TATAAA, mit ein paar Hammerschlägen an den richtigen Stellen ließ sich das Teil tatsächlich fast verlustfrei zerlegen. Nach einkürzen und ein wenig nacharbeiten konnte ich die Schublade wieder zusammenstecken und neu verleimen.

Fazit:

Dauer: ca. 1,5 Tage
Erledigte Aufgaben:
– Heizungsschlauch verlegt und verkleidet
– Schublade gebaut
– Schublade modifiziert
– Erste Anprobe

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